• Maria & Markus

Reisebericht von Verena und Rupert

Hallo, wir heißen Verena und Rupert und wollen euch von unserem zweiwöchigen Ugandaaufenthalt in Mizigo bei Maria und Markus Huttegger berichten. Wie Markus sind auch wir im KH Schwarzach tätig. So kam es, dass uns Markus eines Tages von seinen Projekten in Uganda erzählte und, dass er 2011 einen längeren Aufenthalt mit seiner Frau Maria in Uganda geplant habe. Wir fanden seine Erzählungen sehr spannend und wollten die Projekte, sowie das Land und die Leute näher kennenlernen und auch mithelfen.


So flogen wir im Juni 2011 nach Entebbe, wo wir von Markus und seinem Driver Denis abgeholt wurden. In Mizigo wurden wir von allen Bewohnern, in besonderem von Maria sehr herzlich empfangen. Sogar beim Sonntagsgottesdienst in Mityana wurden wir vom Pfarrer begrüßt. Am Abend veranstalteten die „Students“ für uns einen „Heimatabend mit Tanz und Trommel“.


Da wir uns ja ein wenig nützlich machen wollten, stiegen wir ins „Bankgeschäft“ ein. Wir gingen mit Markus in Mityana Holz kaufen und produzierten Sitzbänke für das Bildungsinstitut. Maria und Markus unternahmen mit uns Ausflüge in die Hauptstadt Kampala, nach Zigoti, wo die Schwestern von Karmel ihr Mutterhaus haben und in den Busch, wo wir dabei sein durften, als ein Haus, dessen Bau Maria und Markus mit Spendengeldern finanziert hatten, eingeweiht wurde. Dann waren wir dabei, wie sie mit Sr. Margret Lebensmittel untern den Ärmsten in den Dörfern austeilten. Die Straßen zu den Dörfern waren zum Teil viel schlechter als zuhause auf unsere Almen. Einen weiteren Ausflug unternahmen wir zu einer Schule von „Kindern eine Chance“- einer österreichischen Organisation.


Beeindruckend für uns war auch der Besuch der Arztpraxis von Mityana, bei dem wir die Möglichkeit hatten, Malariaerreger durchs Mikroskop anzusehen.



Die nähere Umgebung von Mizigo lernten wir “im Laufschritt“ kennen. Das fanden die Einheimischen sehr witzig, vor allem die Kinder riefen ganz aufgeregt „Muzungos“ und lachten uns an.

Eines Tages leihten wir uns ein altes Waffenrad aus, um einen Ausflug zum Lake Wamala zu machen. In einem kleinen Dorf am See hielten wir an um zu rasten, wir begannen Karten zu spielen, als sich immer mehr Leute von Jung bis Alt um uns scharrten um uns zuzusehen. Ein paar Leute informierten den Bürgermeister über uns, der daraufhin auf uns zu kam und uns höchstpersönlich begrüßte. Danach weihten wir die Einheimischen in die Kunst des „Schnapsens“ ein, eher etwas vergeblich, aber alle hatten ihren Spaß beim gemeinsamen Kartenspiel.

Bei den abendlichen Gesprächen mit Maria und Markus erfuhren wir viel über Mizigo, die Schwestern von Karmel, ihre Projekte mit den „Students“ und ganz allgemein über das Land, seine Schönheiten, aber auch seine politischen und wirtschaftlichen Probleme.


In der zweiten Reisewoche gingen wir auf Safari im Queen Elizabeth NP. Die Reise dorthin organisierten wir uns selbst, wir fuhren mit einem öffentlichem Bus, was äußerst spannend war, denn der Busfahrer bremste vor „humps“ kaum ab, sodass wir immer wieder einige Zentimeter in die Höhe katapultiert wurden. In der Lodge angekommen, buchten wir einige Aktivitäten, wie eine Morgensafari, einen Ausflug zur Crater Area und eine Bootsfahrt am Lake Edward. Auf der Rückreise machten wir noch eine Wanderung durch die Vulkan Area, vorbei an wunderschönen Kraterseen, bevor wir wieder nach Mizigo zurückfuhren.

Maria und Markus brachten uns am letzten Tag wieder nach Entebbe.


Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal herzlich bei Maria und Markus für die gemeinsame Zeit in Mizigo und die vielen wertvollen und prägenden Erfahrungen bedanken. Wir können jedem nur nahelegen, das Projekt von Maria und Markus zu unterstützten, weil sie durch ihre wertvolle Arbeit jungen Menschen eine Perspektive geben.

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