Eine kleine Zeitreise...

Wir freuen uns erneut über ein Jubiläum!
Um dies ausführlicher zu erklären wollen wir euch auf eine „Mini“ Zeitreise in das Jahr 2016 mitnehmen, genauer gesagt in den Sommer 2016...
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Schauplatz Uganda/Mityana (60-70 km westlich von Kampala) ...
Es ist viel los auf den Straßen und vor den Häusern, Menschen diskutieren, lachen, sitzen im Schatten um sich vor der Sonne zu schützen. Die Meisten die von A nach B gelangen wollen sind zu Fuß unterwegs oder lassen sich von alten Mopeds, den "Boda Bodas", transportieren.
Es ist staubig, der Regen lässt schon länger auf sich warten. Zum Staub mischt sich der aufsteigende Rauch hinzu, denn sehr häufig wird Feuer gemacht, um im Freien zu Kochen oder Müll zu verbrennen, irgendwie riecht es immer etwas nach Rauch … Hier und da rennen die Hühner oder wälzen sich Schweine, ein paar Kühe neben der Straße sehen etwas abgemagert aus.
Immer wieder erkennt man kleine, provisorische Läden an denen man versucht Etwas zu verkaufen.
Mais oder Erdnüsse trocknen auf Planen am Boden, derweil spielen die Kinder mit übriggebliebenen Gummireifen oder selbstgemachten Fußbällen aus Bananenblättern. Viele Frauen tragen ihre Babys am Rücken, sie werden dort mit einem Tuch festgebunden.
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Inmitten dieser afrikanischen/ugandischen Alltagskulisse macht sich ein junger Mann auf den Weg direkt auf das Gelände des Bildungszentrums in Mizigo, Mityana – wo die Marienschwestern vom Karmel, aus Linz, tätig sind.
An diesem Ort sind Markus, Maria und Franz einquartiert, wenn sie in Uganda unterwegs sind.
Aufrecht, stolz, vollgepackt mit Träumen und Visionen, betritt der Medizinstudent die Veranda im Bildungshaus, wo Markus, Maria und Franz gerade ihren Nachmittag mit einer angenehmen Plauderei verbringen.
Sie warten bereits gespannt auf den jungen Mann namens Geoffrey Ssesemwanga, der sich einen Tag zuvor angekündigt hatte. Die Vier kennen sich schon seit Längerem und verstehen einander sehr gut.
Er trägt Unterlagen bei sich… es sind die ersten Pläne des integrativen Projektes „Cornerstone“ – so kam Eines zum Anderen!
Das war die Geburtsstunde von unserem Verein der damals direkt in Uganda gegründet wurde!
Geoffreys Traum damals:
Eine Schule mit medizinischer Versorgung und Landwirtschaft – deshalb integratet Projekt – also integrativ! Von nun an gab es nicht mehr „nur“ den Verein in Österreich (Tugende Zufkunft geben) sondern auch den zusätzlichen Verein in Uganda „Cornerstone – integratet Projekt“!
Alles beginnt mit einem Traum und einer Vision!
Es hat sich ausgezahlt, denn zehn Jahre später beherbergt unsere Schule 550 Kinder, das Krankenhaus ist rar und gefragt, Beispielsweise werden im Durchschnitt 60 Geburten pro Monat begleitet und durch die Landwirtschaft gibt es Milch, Obst, Gemüse, Kaffee und Erträge aus der Kälberzucht, außerdem wird der Wirtschaftsstandort belebt und es wurden bisher an die 100 Arbeitsplätze geschaffen!
Es gibt also wieder etwas zu feiern – 10 Jahre „Cornerstone – integratet Projekt“!
Das Projekt gedeiht in gutem Maße, derzeit gibt es folgende wichtige Investitionen zu tätigen:
- Ausbau und Erweiterung der Wasseranlage für das gesamte Schulareal
- Vergrößerung und Modernisierung des Labors im „Red Rose“ Krankenhaus
- Neuer Operationssaal
- Ausbau der Neonatologie (Frühchen- und Säuglingsstation)

Lasst uns weiter träumen!
„Denn wenn ich alleine träume, ist es nur ein Traum. Wenn wir gemeinsam träumen ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit!“ (Sprichwort aus Brasilien)
Hiermit wollen wir wieder mit einem RIESENGROSSEN DANKE abschließen und senden Herzensgrüße an alle Träumer:innen 😉 Visionär:innen und Unterstützer:innen!
Das Team Tugende



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