TUGENDE


Zukunft geben
 

Unsere Ziele:  Das wurde bereits realisiert, das haben wir noch vor ...

Begonnen hat unser Engagement im August 2009. Wir, Maria und Markus Huttegger sowie Franz Viehhauser, reisten für einen Monat nach Uganda, um die Marienschwestern vom Karmel und deren Hilfsprojekte kennen zu lernen. Sehr berührt von den vielen Begegnungen beschlossen Maria und Markus bald darauf für zehn Monate (Nov. 2010 – Aug. 2011) mit den Menschen in Uganda den Alltag zu verbringen.

Im Gemeinschafts- und Bildungszentrum Mizigo gibt es eine Landwirtschaft sowie einen Gastbetrieb. Die Jugendlichen arbeiten dort, verdienen sich ihr Ausbildungsgeld und lernen so Selbstverantwortung zu übernehmen. 

Mit den Spendengeldern aus Österreich konnte bzw. kann vielfältig geholfen werden, denn die Not ist teilweise groß und Hilfe dringend nötig. Das Spendengeld wird verwendet für:

·         Ausbildungskosten von Kindern und Jugendlichen (Schule und Berufsausbildung)
·         Arztkosten
·         Hilfe in Notsituationen 
·         die Finanzierung von Brunnen in abgelegenen Dörfern
·         Vor einigen Jahren wurde in Mizigo ein Haus gebaut, in dem Mädchen schlafen und wohnen können.

Dies sind nur einige Beispiele unseres Engagements.

Die meisten Kinder und Jugendlichen sind Waisen oder Halbwaisen, viele Eltern sind an der Immunschwächekrankheit Aids oder an anderen Krankheiten gestorben. Oft sind es dann die ältesten Geschwister, die für die restliche Familie verantwortlich sind, obwohl sie selber weder Ausbildung noch Beruf haben. Viele Jugendliche wären wohl auf der Straße, wenn sie keine Unterstützung bekommen würden.

Im Frühjahr 2014 haben wir unseren eigenen Verein gegründet: „Tugende – Zukunft geben“.

Mittlerweile fliegen wir – Markus und Maria - zweimal im Jahr nach Uganda. Wir arbeiten eng mit Sr. Elisabeth Brunmayer und unserem Projektmanager Geofrey Ssemwanga zusammen, die das ganze Jahr vor Ort sind. Bei unseren Reisen begleiten uns auch immer wieder Freunde und Bekannte.

Wir sind auf Spenden angewiesen, ohne dieses Geld wäre unser Engagement nicht möglich. Allen, die uns unterstützen, wollen wir herzlich danken! Für Fragen und Gespräche stehen wir jederzeit zur Verfügung: 

Tel.: Markus +43 (0) 676 8746 5612, Maria +43 (0) 664 7503 6563, E-Mail: info@tugende-zukunftgeben.at

Bildung ist die größte Macht
zur Veränderung der Welt.

(Nelson Mandela)

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Projekt "Cornerstone"

"Cornerstone Intergrated Project“ hat drei Schwerpunkte: Wasserversorgung, eine Schule und eine Krankenstation. 

Im Herbst 2016 wurde ein Grundstück in Kasanda gekauft, im Dezember 2016 startete der Bau der Schule, der Krankenstation, des Lehrerhauses, des Brunnens, des Internatsgebäudes, der Schulküche mit Lagerräumen sowie der Toiletten- und Sanitäranlage. Zudem wurden zwei Kühe (für die Milchversorgung) und Hühner angeschafft.

Mittlerweile besuchen 250 Kinder unsere Schule. Da sich immer mehr Schülerinnen und Schüler für die Schule und das Internat anmelden, wurden zusätzlich Häuser für Internatskinder und Lehrer errichtet. Zurzeit arbeiten 32 Frauen und Männer für „Cornerstone“.

Wir suchen Patinnen und Paten: Mit einer Patenschaft schenkst du einem Kind Zugang zu Nahrung, medizinischer Versorgung und Bildung. Bei Interesse und für Rückfragen: Markus und Maria Huttegger, Tel.: +43 (0) 676 8746 5612, E-Mail: info@tugende-zukunftgeben.at.

 

Das Team (v.l.n.r.): Geofrey Ssemwanga, Franz Viehhauser, Maria Huttegger,
Edith  Nassali, Mathias Kakooza (mit Tochter Martha), Markus Huttegger.


Unsere Chefsekretärin Saudah: Über unseren Verein wurde ihr ein dreijähriges Studium finanziert.

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Patenschaften 

Über unseren Verein werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der Schul- und Berufsausbildung (mittels Patenschaften) unterstützt. Folgend einige Beispiele: 

 

Samuel Mbalule

Samuel Mbalule

Samuel ist 1992 geboren und als ältester von vier Kindern für seine Familie verantwortlich. Sein Vater ist gestorben, Mutter Sarah und seine jüngere Schwester haben Aids. Samuel arbeitete zwei Jahre auf der Station Mizigo bei Sr. Elisabeth, war dort vor allem für Stall und Feldarbeit zuständig. Dank der großen Unterstützung aus dem Großarltal konnte er die Ausbildung zum Elektriker absolvieren. Er schloss Ende 2015 erfolgreich mit einem Diplom ab. Mittlerweile ist er selbständiger Unternehmer. 

 

 

Rose Namuli

Rose Namuli

Lehrerin Rose Namuli

Rose ist Waisin. Sie hat einen Bruder, beide leben bei der Tante. Durch die Unterstützung einer großzügigen Spenderin konnte die junge Frau nun eine Ausbildung mit Uniabschluss als Grundschullehrerin machen und schloss erfolgreich im Dezember 2015 ab.

Rose hat bereits eine Anstellung und freut sich über die Arbeit mit den Kindern. 

 


 

Martin Senfuma

Martin im Praktikum

Martin konnte aufgrund einer Patenschaft mit dem Medizinstudium starten. 






 

 

Viola Kalusha

Viola Kalusha

Viola Kalusha mit ihren Zwillingsschwestern

Viola arbeitete im Gemeinschafts- und Bildungszentrum Mizigo. Zwischendurch musste sie sich immer wieder um ihre an Aids erkrankte Großmutter sowie um ihre Zwillingsschwestern kümmern. Violas Mutter ist bei der Geburt der Zwillinge gestorben. Viola absolvierte eine Ausbildung zur Frisörin und hat nun eine gute Anstellung.

Im November 2015 ist auch die Großmutter gestorben. Die 22-Jährige kümmert sich nun alleine um die Zwillingsschwestern Babirye Angel und Nakato Lilian. Dank der Unterstützung aus dem Großarltal können die beiden Mädchen die Schule besuchen.

 

Die Menschen, 
denen wir eine Stütze sind,
die geben uns den Halt im Leben.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

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St. Luke - Medizinisches Zentrum der Diözese Mityana                           

Im "Health Centre" St. Luke wurde ein medizinisches Labor errichtet und mit Geräten ausgestattet (2014 - 2017).